Häufig gestellte Fragen an die Schülerschule


Woher kommt der Name "Schülerschule"?

In unserer Schule werden die Interessen der Schülerinnen und Schüler ernst genommen und sie werden sowohl bei Schwerpunktsetzungen im Unterricht als auch an der Schulgestaltung (Räume, Pausen, Organisation der Schulzeit) beteiligt. Es soll eine Schule sein, in der sich die Schüler wohl fühlen, die sie gern besuchen.

Wie der Name entstand, wird unter dem Menüpunkt "Wir über uns" und dann "Daten und Fakten" näher beschrieben.

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Was ist offener Unterricht?

Die Öffnung des Unterrichts, wie sie auch das neue Schulgesetz vorschreibt, wird bei uns seit Gründung der Schule praktiziert und bedeutet u.a.:

  • Lernen in Erfahrungsräumen innerhalb und außerhalb der Schule
  • Beteiligung der Schüler als Unterrichtsprinzip
  • individuelle Lernangebote in vielseitig gestalteten Klassenräumen
  • eigenständiger Umgang mit Materialien
  • Verknüpfung traditioneller reformpädagogischer Ansätze (Freinet, Montessori,...) und aktueller Erkenntnisse der Erziehungswissenschaft mit den Lehrplänen
  • Zusammenarbeit/Kooperation mit außerschulischen Experten (Arbeitsamt, Kammern, Betrieben, Banken, Beratungsstellen, u.s.w.)
  • Einsatz neuer Medien

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Wie führt man offenen Unterricht durch?

Im offenen Unterricht arbeiten die Schüler in einer Unterichtsstunde oft an ganz verschiedenen Themen oder mit ganz unterschiedlichen Schwiergkeitsgraden. Dies erfordert eine den individuellen Schülern angepaßte Vorbereitung, d.h. man muß unterschiedliche Arbeitsmaterialien/Aufgabenstellungen haben. Nicht durch die allgemeine Lehreransprache werden die Schüler zum Arbeiten bewegt, sondern der Lehrer gibt die Materialien und Aufgaben ein und unterstützt die dann mehr oder minder selbständig arbeitenden Schülergruppen. Diese Arbeitsweise wird von der ersten Klasse an geübt und erfordert von den Schüler/innen die Übernahme von Eigenverantwortung für den Lernprozess.

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Was können Schüler in der Schülerschule mitbestimmen?

Es gibt eine Projektwoche im Schuljahr, zusätzlich gibt es regelmäßige Projekttage, in der die Schüler durch Umfragen und Abstimmung das Oberthema vorgeben. Jederzeit dürfen die Schüler Ideen und Fragen zu den laufenden Unterrichtsthemen nach Lehrplan einbringen. Gemeinsam wird dann überlegt, wann und in welchem Umfang das Thema bearbeitet werden kann. Im wöchentlichen Klassenrat werden die Klassengeschäfte wie z.B. wohin geht die Klassenreise oder wie verfahren wir, wenn jemand immer wieder zu spät in den Unterricht kommt, von Schülern diskutiert und i.d.R. auch tragbare Lösungen beschlossen. Bauliche Veränderungen, Veränderungen im Unterrichtskonzept, Gestaltung des Pausenhofes und des Außengeländes sind ebenfalls Dinge, bei denen die Schüler aktiv beteiligt werden. Über die Klassensprecher, Schulsprecher, Schulkonferenz gibt es laut Satzung auch eine formale Regelung.

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Wie werden leistungsstarke und -schwache Schüler gefördert?

Durch die Besetzung mit 1,6 Lehrern pro Unterrichtsstunde, überschaubare Klassen mit maximal 20 Schülern bieten sich viele Möglichkeiten individuelle Lernangebote entsprechend der Interessen und Fähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Wenn dies nicht ausreicht, empfehlen wir auch externe Fachleute. Je nach Schülergruppe führen wir am Vormittag auch klassenübergreifende Förderprojekte durch, leistungsstarke Schüler erhalten Zusatzaufgaben und übernehmen teilweise Lehreraufgaben.

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Wann gibt es Zensuren?

Ab der 9. Klasse gibt es Zensuren und Entwicklungsberichte am Ende jeden Schulhalbjahres. Von der ersten bis einschließlich 8. Klasse gibt es schriftliche Entwicklungsberichte zum Schuljahreswechsel und zum Schulhalbjahr findet ab der 2. bis einschließlich 8. Klasse ein Halbjahresgespräch statt. Dieses Gespräch führt der Schüler allein oder mit Elternbeteiligung mit dem Klassenlehrer. Es wird ein Gesprächsprotokoll geführt, welches Schüler/in und Lehrer/in unterzeichnen.

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Gibt es eine Betreuung nach der Schule?

Ja, für die Klassen 1 bis 4 findet an allen Tagen eine Betreuung bis 14:30 Uhr statt für z.Zt. maximal 15 Schüler.

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Gibt es Parallelklassen?

Nein, die Schülerschule ist einzügig, d.h. jede Klasse gibt es nur einmal.

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Wieviele Schüler gehen in eine Klasse?

Maximal 20 Schüler.

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Machen die Schüler Berufspraktika?

Ja, regelmäßig zwei dreiwöchige Praktika, jeweils in der 8. und in der 9. Klasse. Bei Bedarf werden für einzelne Schüler auch noch weitere Praktika organisiert.

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Wie sind die einzelnen Klassen zusammengesetzt?

Bei der Auswahl der Schüler gibt es verschiedene Kriterien, auf die wir achten: Angemessene Mischung von leistungsstarken, leistungsschwachen, einem Mittelfeld und Schülern mit einer Behinderung. Jungen und Mädchen sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

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Welche Fächerschwerpunkte hat die Schülerschule?

Außer den sogenannten Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) gibt es Französisch, Sport, Wirtschaft und Politik, Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Biologie, Chemie, Physik. Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer und die naturwissenschaftlichen Fächer werden in den Klassen 6 und 7 sowie 8 und 9 epochal im Wechsel unterrichtet. Zusätzlich gibt es die Wahlpflichtangebote, die halbjährlich von den Schülern neu gewählt werden in den Bereichen: Kunst, Sport, textiles Werken, Holzwerkstatt, EDV, Theater, Elektronik, Fotolabor, Experimentieren, Hauswirtschaft.

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An welche gesetzlichen Bestimmungen ist die Schülerschule gebunden?

An die Lehrpläne des Landes Schleswig-Holstein, die Prüfungsordnungen des Landes Schleswig-Holstein für den Förderschul-, Hauptschul- und Realschulabschluss sowie an das Privatschulgesetz und das Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein.

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Wie wird die Schülerschule finanziert?

Durch einen Landeszuschuss von ca. 80 % sowie durch ein monatliches Schulgeld und Eigenleistungen (z.B. Erhaltung, Renovierung und Instandsetzung der Gebäude und Außenflächen).

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Wie hoch ist das Schulgeld?

Die aktuellen Beiträge sind unter dem Menüpunkt "Wir über uns" und "Daten und Fakten"

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Gibt es einen Fahrdienst?

Nur einen durch Eltern individuell organisierten Fahrdienst.

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Welchen Abschluß kann man in der Schülerschule erreichen?

Den Förderschul-, Hauptschul- oder Realschulabschluß. Mit einem gutem Abschluß ist der Übergang auf eine weiterführende Schule wie z.B. einer Handelsschule, einer Fachschule oder dem Gymnasium problemlos möglich.

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Was ist, wenn man die Schule wechseln will/muß?

Da sich die Unterrichtsinhalte nach den Lehrplänen des Landes Schleswig-Holsteins richten ist ein Wechsel jederzeit möglich.

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Können alle behinderten Schülerrinnen und Schüler aufgenommen werden?

Grundsätzlich wird kein Kind wegen seiner Behinderung abgelehnt. Entscheidend ist immer bei einer Aufnahme, ob das Kind in die vorgesehene Klasse passt und ob die Lehrer und Lehrerinnen ausreichend ausgebildet sind, um das Kind zu fördern.

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Wieviele Lehrer und Lehrerinnen unterrichten an der Schülerschule?

Zur Zeit 22 Lehrerinnen und Lehrer, sowie zusätzlich 1 Erzieher, 1 Tischler und eine Bewegungspädagogin. Dic Unterrichtstundcn werden

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Welche Ausbildung haben die Lehrkräfte an der Schülerschule?

Es gibt Sonderschullehrer, Grund- und Hauptschullehrer, Realschullehrer sowie Gymnasiallehrer. Die meisten Lehrer haben Zusatzqualifikationen wie z.B. Legasthenieförderung, Kunsttherapie, musische Ausbildungen, Umgang mit verhaltensgestörten Kindern, Ausbildereignungsausbildung. Berufsausbildungen und Tätigkeiten in Industrie und Handwerk vor der Lehrtätigkeit hat über die Hälfte des Kollegiums. Das Kollegium besucht regelmäßig Fortbildungen.

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Gibt es Klassenreisen?

In jeder Klasse wird in jedem Schuljahr eine Klassenreise durchgeführt und teilweise gibt es zusätzlich Klassenwochenenden. An den Klassenwochenenden fährt die Klasse mit Eltem und Klassenlehrern über ein Wochenende in eine Jugendherberge.

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Kann man sitzenbleiben?

In der Schülerschule gibt es kein Sitzenhleiben. Das unterschiedliche Leistungsvermögen wird durch den binnendifferenzierten Unterricht aufgefangen und in dem offenen Lernklima wird jedes Kind individuell gefördert.

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